11-2009

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Editorial

infinitas inside

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir heißen Sie herzlich willkommen beim ersten „infinitas inside“.

Wir freuen uns, Ihnen, unseren Kunden, mit einem eigenen Newsletter Neuigkeiten rund um die infinitas zu präsentieren: Was passiert Interessantes bei uns intern, was konnten wir für unsere Kunden erreichen, welches sind die neuesten Produkte, Trends und Strategien der Branche? Außerdem sollen Sie auch ein wenig schmunzeln. Das können Sie bei der Lektüre unserer Kolumne, die Ihnen auf nicht ganz ernst gemeinte Weise Themen aus der Welt der IT näher bringt.

Dies erwartet Sie ab sofort vierteljährlich hier im „infinitas inside“. Weitere Informationen zur infinitas bekommen Sie auf unserer Website. Machen Sie sich über uns und unsere Leistungen selbst ein Bild unter www.infinitas.de.

Und nun viel Spaß bei der Lektüre.

Jens Wemheuer & Alexander Rückert

Geschäftsführung infinitas GmbH

Kolumne

Bakschisch 2.0

… oder warum CRM doch nicht aus Persien kommt

Der Begriff Bakschisch stammt aus dem Persischen und bezeichnet in seiner ursprünglichen Bedeutung einfach nur eine Art Geschenk. Was im damaligen Mogulreich aber durchaus eine Geste der Dankbarkeit oder auch eine Art Geschäftsbonus war, ist heute eher als „Schmiergeld“, bestenfalls als „Zuwendung“ bekannt und hat seinen einst tadellosen Ruf über die Zeit eingebüßt. Heute werden unter dem Deckmantel der alten Bakschisch-Mentalität nur noch Touristen für nervendes Anbiedern zur Kasse gebeten. Der Begriff wird auch gern bemüht, wenn es gilt, Korruptions-Vorfälle zu kommentieren oder zwielichtigen Machenschaften in der Finanz-Grauzone ein Gesicht zu verleihen. Das prägt: Über die Jahrhunderte hinweg hat sich das Image dieser sehr direkten Form von Interessenvertretung nicht zum Positiven entwickelt; ja, es hat sich hier eine regelrechte Ächtung vollzogen. Und das zu Recht, wie man hinzufügen muss. Heute gilt: Bakschisch ist etwa so angesehen wie das Entwenden von Handtaschen alter, gebrechlicher Damen.

Drängt sich aber vor dem Hintergrund heutiger Kundenbindungsinstrumente nicht die Frage auf: Ist Bakschisch ­– befreit von altbackener Perser-Hinterhof-Romantik und allen über die Jahrhunderte angehäuften Deutungen – nichts anderes als eine, wenn auch weniger subtile, Vorstufe des Customer Relationship Management (CRM)? Und wäre dann nicht jedes Unternehmen, das CRM betreibt, vom gleichen Schlage wie die verhüllten Gestalten, die – ausgerüstet mit ausreichend Bakschisch – damals auf mittelalterlichen Gassen herumschlichen, um sich die Gunst ihrer Kunden zu sichern? Eine erschreckende Parallele, die schonungslos das wahre Wesen des CRM enthüllt? Mitnichten. Gott sei Dank! Man wird ja wohl noch spekulieren dürfen! Will man sich schnell von dem erschreckenden Gedanken des CRM als Hinterhofinstrument der Moderne lösen, muss man wissen: CRM-Lösungen sind dazu entwickelt worden, um dem Kunden zu nutzen! Bakschisch tat das zwar letztlich (zumindest finanziell) auch, aber immer nur als Nebeneffekt. Vor allem profitierte der Bakschisch-Zahler. CRM hingegen ist die Grundlage, um dem Kunden eine maßgeschneiderte Leistung anbieten zu können – im Fokus stehen hier immer seine Interessen. Größer könnte der Unterschied also gar nicht sein. Eine Erkenntnis, die an Tragweite noch gewinnt, macht man sich klar, dass vielfach ohne funktionierende CRM-Lösung gar kein Beziehungsmanagement und damit auch keine Kundenorientierung möglich wären. Wir stellen erleichtert fest: Bakschisch und CRM haben etwa so viel gemeinsam wie Persien und Paris. Und das ist beruhigend.


infinitas aktuell

Seit 10 Jahren den Kunden im Fokus

CRM-Experte infinitas und CRM feiern gemeinsam Jubiläum

Die infinitas GmbH feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Als führender regionaler Anbieter von IT-Komplettlösungen in den Bereichen CRM (Customer Relationship Management) und ERP (Enterprise Resource Planning), blickt der regionale CRM-Experte gemeinsam mit seinen Kunden auf ein erfolgreiches Jahrzehnt zurück. Die infinitas ist aber nicht der einzige Jubilar: ein wichtiger Partner schließt sich an. Sein 10-Jähriges Jubiläum feiert auch das CRM in Deutschland. Gemeinsam gewachsen, verbindet beide vor allem der gemeinsame Anspruch: immer den Kunden im Fokus zu haben.

Das Kundenbeziehungsmanagement hat sich während der letzten 10 Jahre vom verkaufsunterstützenden Element zum Management-Paradigma entwickelt. Immer häufiger bedienen sich Unternehmen bei Geschäftsprozessen, die das Thema Kunden betreffen, der Unterstützung durch eine CRM-Lösung. Hier hat sich die infinitas in den zehn Jahren ihres Bestehens zu einem der führenden Anbieter der Region entwickelt. Mit Microsoft Dynamics CRM 4.0 bietet der CRM-Experte eine Lösung für mittelständische Unternehmen, die die gesamte Kundenkommunikation unterstützt. Dabei begleitet das Unternehmen die vollständige Prozesskette von der Planung über die Implementierung bis zur Wartung. Neben der Microsoft-Lösung ist für die Kunden auch die CRM-Software von Oracle Siebel im Programm. So kann immer die individuell passende Plattform angeboten werden.

Durch den Einsatz von CRM ist auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld ein funktionierendes Geschäft möglich, davon sind CRM-Experten überzeugt. „Gerade in rückläufigen Märkten bietet eine CRM-Lösung viele Chancen. Wer seine Effizienz in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Service gleichermaßen steigern kann, wird am Markt besser aufstellt sein. Genau dabei bietet ein leistungsfähiges CRM wertvolle Unterstützung“, erläutert infinitas-Geschäftsführer Jens Wemheuer.

Im Bereich ERP bietet die infinitas darüber hinaus mit SAP Business One eine Business-Komplettlösung an, die alle wichtigen Geschäftsprozesse integriert und automatisiert. Mit diesem Portfolio ist die infinitas für große Unternehmen und  für den Mittelstand gleichermaßen interessant.

Jens Wemheuer beschreibt den wichtigsten Anspruch des Unternehmens: „Kundenorientierung und Effizienz. Im Fokus unserer täglichen Arbeit stehen die partnerschaftliche, respektvolle Zusammenarbeit und die Versorgung unserer Kunden mit einer optimal zugeschnittenen IT-Lösung, die reibungslos arbeitet und einen größtmöglichen Nutzen bringt. Dem fühlen wir uns seit 10 Jahren verpflichtet, und das wird auch in der Zukunft unser Ziel sein.“

infinitas aktuell 2

infinitas aktuell

Holzhandel nutzt Business-Komplettlösung

Gründer „Mein Holz“ setzt auf SAP Business One

Die infinitas begrüßt mit der Mein Holz GmbH & Co.KG zum vierten Quartal des Jahres einen weiteren Neukunden. Mit acht Mitarbeitern wird der Hannoveraner Holzhandel im Januar 2010 seine Geschäftstätigkeit aufnehmen. „Mein Holz“ bietet seinen Kunden neben verschiedenen Holzvariationen auch Laminat und Parkett sowie Mittel zur Oberflächenveredelung. Das Start-up vertraut auf SAP Business One als integrierte Komplettlösung. Von Beginn an wird die ERP-Lösung von SAP vom Einkauf bis zum Mahnwesen sämtliche Geschäftsprozesse unterstützen.

Stephanie Harms, Geschäftsführerin von „Mein Holz“, setzt hohe Erwartungen in Business One: „Am wichtigsten ist uns, das Tagesgeschäft so einfach und dabei so professionell wie möglich zu gestalten. Hierbei wird uns die Software eine wertvolle Hilfe sein. Eigentlich sehen wir SAP Business One schon jetzt ein wenig als unseren neunten Mitarbeiter.“ Die Investition des Start-ups in eine Business-Komplettlösung hat noch einen weiteren Grund. Das Unternehmen plant langfristig den Aufbau eines Filialnetzes. „‘Mein Holz‘ soll in der Zukunft deutschlandweit vertreten sein“, skizziert Stephanie Harms. „Dann wird eine integrierte Lösung unerlässlich sein. Aber schon jetzt können wir von der Integration aller Geschäftsprozesse in einer einzigen Software enorm profitieren. Mit Business One sind wir dann auch für die Zukunft bestens gerüstet.“

Zu SAP Business One:

Das Business-Komplettsystem integriert und automatisiert die entscheidenden Geschäftsprozesse aus Controlling und Buchhaltung, Finanzen und Kundenmanagement, Einkauf und Verkauf sowie Produktion und Service. Mehr als 20.000 kleine und mittlere Unternehmen weltweit nutzen SAP Business One und profitieren von einer voll integrierten und dennoch erschwinglichen ERP-Softwarelösung, die speziell für kleinere Unternehmen entwickelt wurde.

Gastbeitrag

Chancen durch Managed Security Services

Die Krise bestimmt die Schlagzeilen – da fiel eine Überschrift aus dem Rahmen: 3,3% Wachstum prognostizierte IDC (International Data Corporation) dem Bereich IT-Services in Deutschland für das Jahr 2009.

Als Treiber des Wachstums werden SaaS, Cloud Computing und Outsourcing genannt. Für das Segment Managed Security Services wurden von anderen Analysten trotz der Krise sogar knapp zweistellige Wachstumszahlen für 2009 vorhergesagt. Die Gründe für das Wachstum in Krisenzeiten liegen auf der Hand: Durch die Auslagerung von Tasks sind kurzfristig erhebliche Kosteneinsparungen realisierbar, was die Budgets gebeutelter IT-Anwender spürbar entlastet.

Den Trend zu Managed Services mit der augenblicklich schwieriger werdenden Situation in vielen Unternehmen zu begründen, greift aber zu kurz. Managed Services machen IT-Budgets kalkulierbar, schaffen personelle Freiräume für strategische IT-Themen wie Business Alignment und sichern auf Basis fest vereinbarter Service Level dauerhaft und gleichmäßig hohe IT-Leistung. Unternehmen, die sich diesem Trend verschließen und IT-Standardleistungen auch weiterhin selbst produzieren, werden mittelfristig Wettbewerbsnachteile auf Grund höherer interner Kosten und mangelnder strategischer Ausrichtung der IT hinnehmen müssen. Analysten rechnen deshalb schon länger mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten für bestimmte Bereiche von Managed  Security Services.

IT hat in der Vergangenheit immer wieder Strukturen verschiedener Branchen zum Teil massiv verändert. Jetzt steht eine nachhaltige Veränderung der IT-Branche selbst ins Haus. An die Stelle der üblichen Kombination von Hardware, Software und Services treten für viele Aufgaben der IT hoch standardisierte Services, die von verschiedenen externen Dienstleistern erbracht werden.

Die Bedeutung der IT-Dienstleister vor Ort wird durch die Entwicklung eher gestärkt. Mit abnehmender Bedeutung von in-House-Installationen reduziert sich zwar naturgemäß der Bedarf an Installations- und Wartungsleistungen beim Kunden, es verstärkt sich aber die Rolle des lokalen Dienstleisters als Berater und Vertrauter des Kunden vor Ort. Anbieter von Managed Services wie antispameurope erbringen hoch entwickelte Serviceleistung in einem speziellen Marktsegment. Der IT-Dienstleister vor Ort stellt dagegen ein breites Portfolio verschiedener Services zusammen, das mit eigenen Leistungen abgerundet und auf den spezifischen Bedarf der Kunden abgestimmt wird.

Die kommenden Jahre werden mit Sicherheit spannend. Wir freuen uns darauf!

Oliver Dehning, Geschäftsführer antispameurope