Gastbeitrag

Kosten einsparen durch integrierte Geschäftsprozesse

ERP-Systeme optimieren Ihre Unternehmens-IT

Die Zeiten, in denen die Maßnahmen der mittelfristigen Unternehmensplanung Erhöhung der Marge oder Ausweitung des Kundenstamms hießen, sind bis auf weiteres vorbei. An deren Stelle ist vielmehr häufig das bloße Retten der Substanz getreten. Viele Unternehmen sind zu empfindlichen Kürzungen gezwungen, manche müssen im Extremfall darüber hinausgehen. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise aus 2008/2009 werden noch lange zu spüren sein. Das gilt insbesondere im Mittelstand gleichermaßen für nahezu alle Branchen. Die Wenigsten sind von der desaströsen Entwicklung des Geschäftsklimas ausgenommen geblieben. Jedes kleine und mittlere Unternehmen ist also gehalten, einen Ausweg aus der Situation zu suchen. Strategien zur langfristigen Verbesserung der Situation liegen weiterhin in der Verantwortung der Unternehmer selbst. „Was tun?“ ist vielerorts die Frage, die Geschäftsführung und Mitarbeiter gleichermaßen beschäftigt.

Sicher ist eines: Wenn die Marktsituation eine Erhöhung des Income nicht oder nur in geringem Maße zulässt, führt der Weg zur Konsolidierung an der nachhaltigen Senkung der Kosten keinesfalls vorbei. Natürlich spielt die Kostenminimierung für jeden Entscheider ohnehin eine Schlüsselrolle. Umso mehr fällt auf, dass die sich bietenden Möglichkeiten oft ungenutzt bleiben. Vielleicht auch deshalb, weil die positiven Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen und damit der Nutzen oft unterschätzt werden. Ein zentraler Baustein zur Kostentransparenz und –reduzierung ist die Integration der Geschäftsprozesse in einer Lösung, die die gesamte Prozesskette im Unternehmen abbildet. Von der Angebotserstellung über das Logistikmanagement bis hin zur Buchhaltung kann jeder Geschäftsbereich nicht nur überwacht, sondern auch effizienter gesteuert werden, als dies mit dem Einsatz von Insellösungen möglich wäre. In der Praxis sind jedoch eben diese häufig im Einsatz. Rund zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland setzen immer noch kein ERP-System (Enterprise Resource Planning) ein, sondern vertrauen auf Einzellösungen oder gar auf Office-Programme. Das macht sie hoch ineffizient: Die Weitergabe von betriebswichtigen Daten an andere Unternehmensbereiche wird nicht nur erschwert, sondern auch stark verzögert, was in der Regel immense Mehrkosten zur Folge hat. Hier können integrierte Lösungen Abhilfe schaffen. Ein leistungsfähiges ERP-System bedeutet Transparenz an jedem Punkt der Prozesskette und hilft, die Betriebsabläufe schlanker und effizienter zu gestalten. So wird ein effizientes Supply Chain Management erst möglich. Zudem stellen sie der Geschäftsführung mit wenigen Mausklicks Informationen zur Verfügung, die die zielgenaue Lokalisierung und die trennscharfe Analyse von betriebsinternen Fehlern ermöglichen. So sind Entscheider jederzeit in der Lage, Einblick in die unterschiedlichen Unternehmensbereiche zu nehmen und ein Nachjustieren des Angebots etwa wird gegenüber nicht integrierten Prozessen erheblich erleichtert. So leisten ERP-Systeme – optimal für jedes Unternehmen angepasst – auch im Mittelstand viel für den Unternehmenserfolg.

Andreas Baude, Geschäftsführer Baude Kabeltechnik