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Mit dieser Regel kommen Sie leichter ins Handeln

Mit_dieser_Regel_kommen_Sie_leichter_ins_Handeln_Abb(Bildquelle: Pixabay)

Jeder von uns kennt es sicherlich, dass immer wieder neue Ideen aufkommen, bei denen wir ganz plötzlich auf ein anderes Energielevel gelangen. Doch viel zu häufig bleiben es einfach nur Ideen, die nicht in die Tat umgesetzt werden. Warum das so ist? Es gibt sicherlich diverse Gründe, auf die ich in diesem Blogartikel gar nicht so genau eingehen möchte. Vielmehr möchte ich dazu ermutigen, die aufkommenden Ideen konkret anzugehen. Wie Ihnen das mithilfe der 72 Stunden Regel gelingt und Sie mit mehr Klarheit, Antrieb und mit Leichtigkeit Ihre Ziele erreichen, lesen Sie in diesem Blogartikel.

Im folgenden Text wurde im Interesse einer besseren Lesbarkeit ausschließlich das generische Maskulinum verwendet. Die nachstehend gewählten männlichen Formulierungen gelten jedoch uneingeschränkt auch für die weiteren Geschlechter.

 

Warum zeitnahes Umsetzen & Loslegen so wichtig ist:

Alles, was wir uns vornehmen zu tun, sollten wir innerhalb von 72 Stunden beginnen. Wenn wir das nicht tun, sinkt die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung und Zielerreichung auf unter ein Prozent. Ja, Sie haben richtig gelesen: unter ein Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir das Ziel erreichen, geht also mal ganz elegant gegen Null. Das ist vermutlich mehr eine Faustregel als Wissenschaft. Zumindest konnte ich keine Studie finden, obwohl andere gern schreiben, dass Studien das beweisen - schicken Sie mir gern diese Studie ;).

In den ersten drei Tagen sind die Energie und der Fokus, diese eine Sache anzufangen und umzusetzen, besonders hoch. Die Aufmerksamkeit und Begeisterung sind förmlich nicht zum Aushalten. Damit nehmen wir mit Sicherheit auch viel leichter die ein oder andere Hürde und unangenehme Gedanken - ob das Ziel erreichbar ist, ob man gut genug ist, ob man dafür schon genug kann - sind eher weniger bis gar nicht präsent. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass die Aufmerksamkeit vollständig bei dem Ziel ist. Da ist keine Zeit und Energie für diese limitierenden und blockierenden Gedanken, die dann letztendlich verhindern, dass man loslegt.

 

Wieso ist die 72-Stunden-Regel ein Erfolgsfaktor?

Wieso ich diese Methode vorstelle? Weil sie ein echter Erfolgsfaktor für Sie werden kann, wenn Sie sie anwenden. Mal ehrlich: Wie viele richtig gute Einfälle hatten wir alle schon im Leben? Wie viele gute Vorsätze haben wir uns bereits bis heute vorgenommen? Wie viele Vorhaben schweben in unseren Köpfen? Egal, ob es private oder berufliche Ziele waren. Sie sind da, schweben in uns und können uns auch den Raum nehmen, um weitere Ideen zuzulassen. Und welche davon haben wir an den Start gebracht, umgesetzt und erfolgreich zu Ende gebracht? Mit Sicherheit deutlich weniger und wahrscheinlich sind viele dieser Ideen im Sande verlaufen, oder?

Das können wir mit der 72-Stunden-Regel deutlich ändern, wenn wir uns bewusst machen, dass wir entweder schnell starten oder gar nicht. Gar nicht kann ja hin und wieder auch eine gute Lösung sein! Wir haben die Wahl, die bewusste Entscheidung zu treffen, das eine oder andere eben nicht zu verwirklichen! Das zeitnah zu entscheiden, spart sehr viel Zeit und Energie.

Denn: Wenn wir in einer Art Endlosschleife immerzu auf etwas, das wir unbedingt tun wollen, „herumdenken“ ohne es umzusetzen oder auch nur anzugehen, führt das fast zwangsläufig zu Frustration, Enttäuschung und manchmal sogar bis zur Selbstabwertung. Damit schafft man sich einen echten Energiefresser, was natürlich kontraproduktiv im Hinblick auf das eigene Wachstum ist.

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Klar in der Entscheidung zu sein, was man umsetzen möchte und was nicht, heißt also auch, mit der Kraft zu gehen und nicht dagegen an.

 

Wieso wir das Aufschieben verhindern sollten:

Warum wir Dinge aufschieben, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter beleuchten. Denn dafür gibt es sicherlich Gründe und Ausreden wie Sand am Meer – der innere Schweinehund, mangelnde Motivation, fehlender Sinn, kein bewusstes Warum, eine starkes Warum-Nicht usw. Das würde den Rahmen des Blogartikels übersteigen. Die Schwierigkeit ist, dass in dem Moment, wo unsere Beweggründe und Ausreden, wieso wir etwas nicht tun können in den Vordergrund rücken, die Chance dranzubleiben und die neue Idee zum Erfolg zu bringen sehr schnell sinkt.

Die Energie, die wir eigentlich für die Umsetzung nutzen würden, wenden wir dann auf, um unsere blockierenden Glaubenssätze zu füttern und um Szenarien auszumalen, wie das eigene Handeln zum Misserfolg wird und Ausreden zu finden, wieso es nicht oder noch nicht funktionieren kann. Dies zu erkennen und entsprechend (mithilfe der 72 Stunden Regel) zu handeln, ist der erste wesentliche Schritt in die richtige Richtung.

 

Wie wenden Sie die 72-Stunden-Regel an?

Ganz einfach: Loslegen, handeln und einfach machen!

Denn bei der 72-Stunden-Regel geht es weniger darum, das ganze Vorhaben innerhalb von 72 Stunden umzusetzen und abzuschließen. Vielmehr geht es darum, die ersten wesentlichen Schritte zu definieren und zu gehen, die in Richtung Umsetzung und Erreichung führen. Das kann damit beginnen, den Einfall auf Papier oder in den Rechner zu bringen. Einen Termin festzulegen, wann das Ziel erreicht sein soll oder wann die jeweiligen Schritte durchgeführt werden.

Wenn wir zum Beispiel eine Idee haben, wir aber jetzt schon wissen, dass wir erst in 3 Wochen oder drei Monaten mit der Umsetzung starten können, dann empfehle ich genau das aufzuschreiben. Wir können die nächsten Schritte planen, was genau zu tun ist und dann, ganz wichtig, daran halten und umsetzen. Zwar ist Aufschreiben die halbe Miete, doch nur durch das schriftliche Festhalten von Ideen und Maßnahmen ist auch noch kein Ziel erreicht worden.

 

Meine Tipps zum Loslegen und auch dranzubleiben:

  1. Sichtbar machen: Erinnern Sie sich immer wieder an die 72-Stunden-Regel. Daher habe ich an meinen Rechner ein Post-It mit der Aufschrift "72 Stunden Regel !!!" geklebt. So werde ich immer wieder an diese Regel erinnert und es hilft mir, diese bei neuen Gedankenblitzen anzuwenden.

  2. Überprüfen des Vorhabens: Nicht jeder Einfall passt auch wirklich zu den eigenen Zielen oder dem Warum. Daher überprüfe ich mein Vorhaben mit folgenden Fragen:
    Passt das Vorhaben zu meinen Lebenszielen? Bringt es mich meinem Big Picture näher? Wird es durch mein "Warum" unterstützt oder arbeitet es vielleicht dagegen?

  3. Visualisierungen für sich nutzen: Um noch mehr Energie aufzunehmen und ins Handeln zu kommen, stelle ich mir vor, wie es ist, wenn ich mein Ziel bereits erreicht habe – mit allen meinen Wahrnehmungskanälen: Sehen, Hören, Fühlen (und manchmal sogar auch Riechen und Schmecken). Mit diesem Erleben erhöhen sich meine Energie und mein Mut, um loszulegen. Und dann kann ich wirklich mit mehr Leichtigkeit starten und dranbleiben.


Die Basis zum Handeln und Loslegen: Entscheidung treffen – So geht's leichter

Wir alle treffen täglich hunderte von Entscheidungen. Gerade im Beruf ist es wichtig, sie mutig und zügig zu fällen, da sonst der Wettbewerber schneller ist oder kostbare Zeit und Ressourcen gebunden werden. Und doch fällt es uns in manchen Bereichen, Situationen oder Momenten so schwer, dass es uns entweder ganz viel Energie kostet oder wir es überhaupt nicht tun – aus Angst, uns falsch zu entscheiden oder aus Überforderung aufgrund der vielen Möglichkeiten.

Da es für den beruflichen und auch privaten Erfolg so unglaublich wichtig ist, Entscheidungen zu treffen und wir die meisten Entscheidungen bereits unbewusst in uns tragen, teile ich in diesem Blogartikel verschiedene Strategien und Tipps, die Ihnen dabei helfen, sich leichter und schneller entscheiden zu können: Starten Sie jetzt: So treffen Sie leichter Entscheidungen.

 

Legen Sie los und gehen Sie ihre beruflichen & privaten Ziele an!

Wenn wir wirklich etwas wollen und wir ein konkretes Ziel vor Augen haben, dann sollten wir sofort den ersten, wenn auch nur kleinen Schritt gehen. Damit verhindern wir aktiv, dass die Wahrscheinlichkeit der Nicht-Erreichung steigt und uns damit Chancen und Möglichkeiten verwehrt bleiben. Wenn wir also merken, dass Stunde um Stunde ins Land zieht, dann sollten wir uns selber überprüfen: Wollen wir das wirklich? Und hindern wir uns nur selber daran, weil wir unsere Komfortzone verlassen müssten? Oder ist das Vorhaben oder die Idee doch nicht so gut, wie in der ersten Euphorie gedacht? Dann ist es an der Zeit loszulassen.

Stellen Sie sich einmal vor, was sie mit der nötigen Energie alles kreieren und umsetzen können – und dann entscheiden Sie sich dafür, mit der Kraft zu gehen und sagen Sie dem Aufschieben goodbye!

 

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