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Für ein erfolgreiches Jahr: Stärken stärken

Erfolgreiches_Jahr_Stärken_Abb(Bildquelle: Pixabay)

Die Ziele für dieses Jahr sind gesetzt? Die Energie für die Umsetzung ist hoch und die Vorfreude auf die Zielerreichung unbeschreiblich? Für den Jahresstart möchten wir unsere Gedanken mit Ihnen teilen und zeigen, wie Sie Ihre Ziele überlegt angehen und erreichen können. Legen Sie Ihren Fokus auf Ihre Stärken und fördern Sie diese bewusst und nachhaltig.

 

Stärken stärken und Schwächen akzeptieren

An dieser Stelle erst einmal der Hinweis, dass es wichtig ist, sich nicht zu vergleichen. Ganz oft sind uns die Sachen, die wir vermeintlich nicht können oder Dinge, in denen wir nicht so gut sind, deutlich bewusster. Genau dann konzentrieren wir uns auf unsere Schwächen anstelle unserer Stärken.

Warum ist das so? Bereits in frühen Kindertagen werden wir auf unser Fehlverhalten hingewiesen. Ob Kita, Schule oder Familie – viel zu selten geht es darum, die individuellen Stärken des kleinen Menschen zu erkennen und sie zu fördern. Wir werden von klein auf geschult, „es richtig zu machen“, ohne immer genau zu verstehen, wer dieses richtig definiert. Dabei kann bereits der Umgang mit Fehlern einen großen Unterschied machen.

Sie aufzuzeigen und zu berichtigen, ist die eine Sache, sie als ein Scheitern zu erklären oder darauf herumzureiten, eine ganz andere. Denn dann konzentrieren wir uns darauf, diese Fehler und Schwächen auszuradieren und nicht die Stärken zu erkennen und diese zu stärken.

 

Vom Umgang mit Fehlern und Schwächen

Stellen wir uns einmal vor, eine Schwäche von uns definieren wir auf einer Skala von -3 bis +3 auf -3. Ein Jahr lang trainieren wir ganz intensiv, um diese Schwäche abzulegen und besser zu werden. Wenn es “gut” läuft, schaffen wir es vielleicht, die Schwäche von einer -3 auf eine 0 zu bekommen.

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Wollen wir uns wirklich mit Mittelmaß – mit einer 0 – zufriedengeben, nachdem wir einen hohen zeitlichen und vielleicht auch emotionalen Aufwand betrieben haben, um in etwas besser zu werden? Ich denke nicht. Daher ist meine Empfehlung im Umgang mit Schwächen: Akzeptieren Sie sie. Sie dürfen sein.

 

„Where focus goes, energy flows.“ Tony Robbins

 

Da, wo die Aufmerksamkeit hingeht, geht auch die Energie hin. Das ist ein Gesetz. Es gilt übrigens auch für Gefühle und Gedanken. Wenn wir unsere Energie unseren Schwächen und negativen Gefühlen schenken, bekommen sie mehr Kraft, nehmen mehr Zeit in Anspruch und bestimmen unseren Fokus.

 

Stärken erkennen

Um die eigenen Stärken auch wirklich stärken zu können, müssen sie uns erst einmal bewusst werden – erst dann können wir tatsächlich den Fokus dort hinlenken. Hierfür kann es hilfreich sein, an die Kindheit zurückzudenken und sich zu fragen, was wir mit Begeisterung gemacht haben. Wobei haben wir die Zeit vergessen? Wann haben wir uns müde gespielt? Was hat großen Spaß gemacht? Als Kind beschäftigen wir uns intuitiv mit Dingen, die uns Freude machen. Und dann tun wir das stundenlang – mit der Folge, darin wirklich gut zu werden. Wir haben uns gestärkt.

 

Weiter können folgende Fragen helfen:

  • Wo waren in der Vergangenheit die Erfolge?
  • Was geht leicht von der Hand?
  • Worin sind wir so richtig gut?
  • Was erfüllt uns mit Freude?
  • Was machen wir anders als alle anderen (mit guten Ergebnissen)?
    Bitte hierbei nicht mit Anderen vergleichen oder bewerten, es darf etwas ganz Kleines sein. Vielleicht gelingt uns etwas, was andere nicht tun können – und wir erkennen darin eine Stärke.

 

Hierbei hilft es auch, einen Blick in E-Mails, Nachrichten oder auf Kundenfeedback zu werfen und ganz bewusst wahrzunehmen, was andere Menschen an der eigenen Person und der geleisteten Arbeit schätzen. Wir gehen viel zu leicht darüber hinweg oder spielen solche Rückmeldungen schnell herunter. Auch hier sind oft unsere Stärken verborgen, die wir nicht sehen, weil wir sie im Alltag „einfach machen“. Auch kann es hilfreich sein, einmal die Mitmenschen zu fragen: „Wo seht ihr eigentlich meine Stärken?“

Nachdem die eigenen Stärken identifiziert wurden, geht’s nun darum, die Aufmerksamkeit auf die Stärken und deren Stärkung zu legen. Welche Auswirkungen hat dieser Fokus auf die Zielerreichung für das neue Jahr? Halten Sie an Ihren Zielen fest? Setzen Sie ein Ziel noch höher an oder lassen Sie gesetzte Ziele vielleicht auch los, weil der Input und das zu vermutende Outcome vielleicht nicht übereinstimmen?

 

Mein Fazit

Stärken und Schwächen sind eine subjektive Bewertung und auch abhängig davon, welche Ziele wir erreichen möchten. Identifizieren wir etwas als Schwäche, sollten wir es annehmen und es nicht bekämpfen. Konzentrieren wir uns auf unsere Stärken und lenken unsere Energie genau dorthin, dann werden wir erstaunt sein, was sich dadurch für unsere Ziele und das Leben ergeben wird.

 

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