9 Herausforderungen für IT-Leitungen bei CRM-Projekten und die Lösung
Von Katrin Heidemann am 28.01.2026
Ein CRM-System einzuführen ist für viele IT-Leitungen im Mittelstand ein Balanceakt: Die Fachbereiche erwarten schnelle Erfolge, das Management messbare Ergebnisse – und die IT soll alles sicher, stabil und integriert umsetzen. Zwischen Datenmigration, Schnittstellen und Akzeptanzproblemen kann selbst das beste Projekt ins Wanken geraten.
In diesem Artikel geht es um die größten Ängste von IT-Leiterinnen und IT-Leitern bei der CRM-Einführung – und wie sie sich vermeiden lassen. Du erfährst, wo die wahren Risiken liegen, welche Strategien Sicherheit geben und warum ein modernes System wie Microsoft Dynamics 365, unterstützt durch den Microsoft Copilot, eine Chance sein kann, Prozesse nachhaltig zu verbessern.
(Bildquelle: canva.com)
Warum die CRM-Einführung für IT-Leitungen heikel ist
Die Einführung eines CRM-Systems ist weit mehr als ein IT-Projekt. Sie betrifft das gesamte Unternehmen – von der Datenstrategie bis zur täglichen Arbeitsweise im Vertrieb, Marketing und Service. Für IT-Leitungen bedeutet das: hohe Erwartungen, viele Abhängigkeiten und begrenzte Ressourcen.
Der Erwartungsdruck ist enorm:
- Das Management will schnelle Ergebnisse und messbare Erfolge.
- Fachbereiche fordern individuelle Funktionen und maximale Flexibilität.
- Gleichzeitig muss die IT stabile Schnittstellen, Datensicherheit und Compliance gewährleisten.
Hinzu kommt: In vielen mittelständischen Unternehmen ist die Systemlandschaft über Jahre gewachsen – heterogen, komplex und mit zahlreichen Eigenentwicklungen. Eine CRM-Einführung bringt all diese Strukturen ans Licht. Alte Prozesse werden hinterfragt, Daten müssen konsolidiert, Systeme integriert werden.
Das ist anspruchsvoll – und genau hier entstehen die größten Unsicherheiten. Was, wenn die Nutzer und Nutzerinnen das neue System nicht annehmen? Wenn Daten verloren gehen oder Schnittstellen versagen?
Wir haben die häufigsten Ängste von IT-Leiterinnen und IT-Leitern gesammelt – und zeigen, wie Du sie Schritt für Schritt vermeiden kannst.
Die 9 größten Ängste von IT-Leitern und die passende Gegenstrategien
Wer ein CRM-Projekt leitet, weiß: Die technischen Herausforderungen sind meist lösbar – die eigentlichen Risiken liegen woanders. Häufig sind es menschliche, organisatorische oder strukturelle Faktoren, die eine CRM-Einführung ins Wanken bringen.
Gerade IT-Leitungen spüren diesen Druck besonders stark. Sie tragen die Verantwortung für die technische Stabilität, die Datenqualität, die Sicherheit und den Projekterfolg – und stehen gleichzeitig zwischen Management, Fachbereichen und Anwendern.
Umso wichtiger ist es, die typischen Stolpersteine frühzeitig zu erkennen. Denn die meisten Risiken lassen sich vermeiden, wenn sie offen benannt und professionell gemanagt werden.
Im Folgenden findest Du die neun größten Ängste, die IT-Leiterinnen und IT-Leiter in CRM-Projekten beschäftigen – und konkrete Gegenstrategien, wie Du ihnen souverän begegnest.
1. „Niemand nutzt das neue CRM“ – fehlende Akzeptanz im Unternehmen
Die wohl größte Sorge vieler IT-Leitungen: Ein technisch perfektes System, das im Alltag kaum genutzt wird. Meist liegt das nicht an der Software, sondern an mangelnder Einbindung. Wenn Mitarbeitende den Nutzen nicht erkennen, bleiben sie bei alten Gewohnheiten.
Wie Du gegensteuerst:
- Binde Key-User frühzeitig in Workshops ein und lass sie mitgestalten.
- Entwickle konkrete Use-Cases pro Abteilung („Was bringt mir das CRM in meinem Alltag?“).
- Schaffe Quick Wins – kleine Erfolgserlebnisse direkt nach dem Go-Live.
- Kommuniziere Nutzen, nicht nur Funktionen: Transparente Kundeninformationen, weniger Doppelarbeit, klare Prozesse.
- Nutze KI (z. B. Copilot) für direkten Nutzen: Lass die KI Routineaufgaben (z. B. Meeting-Zusammenfassungen oder E-Mail-Entwürfe) direkt im CRM erledigen, um den Mitarbeitenden sofort Zeit zu sparen und die tägliche Akzeptanz zu fördern.
Ein CRM-Projekt ist dann erfolgreich, wenn Fachbereiche es als ihr System verstehen – nicht als IT-Vorgabe.
2. „Datenchaos und Dubletten gefährden alles“ – mangelnde Datenqualität untergräbt Vertrauen
Eine CRM-Einführung bringt unweigerlich Datenprobleme ans Licht. Unterschiedliche Formate, doppelte Kontakte oder fehlende Verantwortlichkeiten führen schnell zu Frust.
Lösungsansätze:
- Definiere Datenverantwortliche (Data Owner) je Bereich.
- Erstelle klare Import- und Validierungsregeln vor der Migration.
- Plane Zeit für Datenbereinigung ein – idealerweise in zwei Iterationen (Test-Load und Final-Load).
- Nutze Dashboards, um Datenqualität sichtbar zu machen.
- Nutze moderne KI-Funktionen (z. B. Copilot), um Dateninkonsistenzen oder Dubletten automatisiert zu erkennen und zu bereinigen – das beschleunigt die Migration.
Saubere Daten sind die Basis jeder erfolgreichen CRM-Einführung – und das Fundament für Vertrauen in die neue Lösung.
3. „Die Migration scheitert kurz vor dem Go-Live“ – unklare Prozesse und Tests bremsen den Start
Viele Projekte geraten in der letzten Phase ins Wanken: Der Go-Live rückt näher, doch Datenimporte, Schnittstellen und Berechtigungen sind noch nicht stabil.
Wie Du vorbeugst:
- Plane mehrere Testläufe mit Echtdaten.
- Lege ein detailliertes Cutover-Konzept an, also einen klaren Ablauf für die eigentliche Umstellung vom alten auf das neue System (wer, wann, welche Schritte).
- Definiere Abnahmekriterien für jede Migration.
- Halte ein Rollback-Szenario bereit – Sicherheit schafft Vertrauen.
- Nutze moderne Cloud-Architekturen: Setze auf CRM-Systeme mit klaren, stabilen APIs und umfassender Dokumentation, um Testläufe und das Rollback-Szenario zu vereinfachen und zu beschleunigen.
Eine kontrollierte, schrittweise Migration reduziert Stress und sichert den Erfolg am Go-Live-Tag.
4. „Integrationen sprengen Zeitplan und Budget“ – fehlende Priorisierung führt zu Komplexität
CRM-Systeme stehen selten allein. ERP, E-Mail, Marketing-Automation oder BI-Tools wollen integriert werden – technisch wie prozessual.
- Empfohlene Vorgehensweise:
- Erstelle zu Projektbeginn eine klare Systemlandkarte.
- Priorisiere Schnittstellen nach Business-Relevanz (nicht nach Wunschliste).
- Prüfe, welche Integrationen später folgen können („Phasenmodell statt Big Bang“).
- Plane Monitoring und Fehler-Handling von Anfang an mit ein.
- Setze auf standardisierte Konnektoren (z. B. Power Automate): Nutze integrierte Konnektoren und Low-Code-Plattformen (wie die Power Platform), um Standard-Integrationen zu ERP oder E-Mail-Systemen zu beschleunigen und den Programmieraufwand zu minimieren.
So bleibt Dein Projekt steuerbar – auch bei komplexen Systemlandschaften.
5. „Sicherheit und Compliance – wir dürfen uns keine Lücken leisten“ – unklare Verantwortlichkeiten erhöhen das Risiko
Gerade in regulierten Branchen ist Datenschutz ein sensibles Thema. Zugriffsrechte, DSGVO, Rollenmodelle und Protokollierung müssen von Anfang an durchdacht sein.
So gehst Du vor:
- Entwickle ein rollenbasiertes Berechtigungskonzept (Role-Based Access Control, kurz RBAC)
- Dokumentiere jeden Zugriff und jede Datenverarbeitung.
- Führe Penetrationstests oder Security-Assessments durch.
- Beziehe den Datenschutzbeauftragten früh ein.
- Vertraue auf Cloud-Governance: Wähle einen Anbieter, der Compliance (DSGVO, ISO-Zertifikate) und rollenbasierte Sicherheit (RBAC) direkt in der Cloud-Plattform bereitstellt (z. B. Azure-Services), um manuelle Prüf- und Dokumentationsaufwände zu reduzieren.
Eine saubere Sicherheitsarchitektur schützt nicht nur Daten, sondern auch das Vertrauen in die IT.
6. „Das wird ein IT-Projekt ohne echten Business-Mehrwert“ – fehlende Einbindung der Fachbereiche verhindert Nutzen
Ein häufiger Vorwurf: Das CRM ist technisch solide, bringt aber keinen messbaren Fortschritt im Alltag.
Wie Du das verhinderst:
- Lass Fachbereiche ihre KPIs definieren (z. B. Conversion Rate, Forecast-Genauigkeit).
- Arbeite mit realen Use-Cases und Prototypen, bevor Du Funktionen final umsetzt.
- Präsentiere Ergebnisse regelmäßig in kurzen Reviews – sichtbar, greifbar, relevant.
- Mache ROI durch KI sichtbar: Nutze integrierte KI-Funktionen für Lead Scoring und Forecast-Analysen (z. B. in Dynamics 365 Sales), um den direkten Einfluss des CRM auf Umsatz und Effizienz sofort und kontinuierlich zu belegen.
Wenn der Nutzen klar messbar ist, wird das Projekt vom Pflichtprogramm zum strategischen Erfolg.
7. „Wir verlieren die Kontrolle durch zu viel Customizing“ – übermäßige Anpassungen gefährden Updatefähigkeit
Was als flexible Anpassung beginnt, kann schnell zur Wartungsfalle werden. Jedes zusätzliche Feld, jedes Skript verlängert künftige Updates.
Empfohlene Balance:
- Konfiguriere lieber, statt zu programmieren.
- Prüfe regelmäßig: Ist die Anforderung wirklich geschäftskritisch?
- Dokumentiere alle Anpassungen zentral.
- Etabliere ein Architektur-Board, das Änderungen freigibt.
- Setze auf No-Code-/Low-Code-Plattformen (wie Power Platform in Dynamics 365), um Anpassungen per Konfiguration statt Programmierung umzusetzen – das sichert die Updatefähigkeit.
So bleibt Dein CRM upgradefähig – und langfristig kosteneffizient.
8. „Change-Fatigue im Team – alle sind einfach müde von neuen Projekten“ – fehlende Motivation bremst die Einführung
Wenn das CRM die dritte große Einführung in kurzer Zeit ist, sinkt die Aufnahmebereitschaft im Unternehmen.
- Wie Du neue Energie schaffst:
- Erzähle die „Warum-Geschichte“ hinter dem Projekt: Wozu machen wir das?
- Lass Teams früh kleine Erfolge sehen.
- Führe Sprechstunden oder Peer-Supports nach dem Go-Live ein.
- Anerkennung wirkt: Feiere Meilensteine bewusst.
- Nutze In-App-Guidance: Setze auf integrierte Hilfs- und Lernfunktionen (z. B. geführte Prozesse oder Help-Pop-ups), die den Nutzern direkt im System die nächsten Schritte zeigen und so die Lernkurve und den Schulungsaufwand abflachen.
Veränderung gelingt, wenn Menschen verstehen, warum sie wichtig ist – und sehen, dass sie funktioniert.
9. „Schatten-IT entgleitet uns – trotz CRM-Projekt“ – fehlende Governance gefährdet Datensicherheit und Effizienz
Trotz sorgfältiger Planung tauchen in vielen Unternehmen parallele Tools und private Datenlösungen auf – oft aus Pragmatismus oder Ungeduld. Mitarbeitende speichern Kundendaten in Excel-Listen, nutzen eigene Notizen oder greifen auf inoffizielle Cloud-Dienste zurück. Diese Schatten-IT ist riskant: Sie untergräbt Datensicherheit, verhindert einheitliche Prozesse und schwächt das Vertrauen in das zentrale CRM-System.
Wie Du das in den Griff bekommst:
- Transparenz schaffen: Kommuniziere klar, welche Systeme offiziell genutzt werden – und warum.
- Einfachheit fördern: Ein CRM, das intuitiv funktioniert, verringert den Drang, Umwege zu gehen.
- Governance etablieren: Definiere verbindliche Regeln, Datenrichtlinien und Kontrollmechanismen.
- Positive Kultur fördern: Mach Nutzungskonformität nicht zur Kontrolle, sondern zur gemeinsamen Verantwortung.
- Integriere KI-Tools ins Daily Business (Microsoft 365/Teams): Sorge für eine nahtlose Integration in die täglichen Arbeitstools (Outlook, Teams, Excel), damit Mitarbeitende keinen Grund mehr sehen, Kundendaten extern abzulegen oder Umwege zu gehen.
Wenn Mitarbeitende verstehen, dass ein zentral gepflegtes CRM sie entlastet statt einschränkt, verschwindet Schatten-IT von selbst – nicht durch Verbote, sondern durch Vertrauen und Klarheit.
Jede dieser Ängste ist berechtigt – aber keine davon ist unüberwindbar. Mit klaren Verantwortlichkeiten, realistischen Erwartungen und einem strukturierten Vorgehen lässt sich eine CRM-Einführung sicher und erfolgreich gestalten.
Der sichere Fahrplan: CRM-Einführung in 7 Schritten
Nach all den Risiken und Ängsten stellt sich die entscheidende Frage: Wie lässt sich eine CRM-Einführung so planen, dass sie kontrollierbar bleibt – und wirklich funktioniert? Erfolgreiche Projekte folgen einem klaren, nachvollziehbaren Fahrplan. Kein starres Modell, sondern ein Leitfaden, der Orientierung gibt und Flexibilität zulässt, wenn sich Prioritäten ändern.
Im Folgenden findest Du sieben Schritte, die sich in mittelständischen Unternehmen bewährt haben. Sie helfen, komplexe CRM-Projekte transparent zu steuern – von der Zieldefinition bis zur nachhaltigen Nutzung.
|
Schritt |
Ziel |
Wichtige Maßnahmen |
|
1. Ziele & KPIs definieren |
Ein gemeinsames Verständnis schaffen, warum das CRM eingeführt wird und welchen Nutzen es bringen soll. |
- Geschäftliche und technische Ziele priorisieren. |
|
2. Projekt-Setup & Governance festlegen |
Klarheit über Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege schaffen. |
- Steering Committee mit IT und Fachbereichen bilden. |
|
3. Prozesse & Daten modellieren |
Bestehende Abläufe verstehen, vereinheitlichen und CRM-fähig machen. |
- Workshops mit Vertrieb, Marketing, Service. |
|
4. Systemauswahl & Architektur festlegen |
Technische Basis schaffen, die skalierbar und integrationsfähig ist. |
- Proof-of-Concept mit 2–3 Anbietern. |
|
5. Datenmigration & Qualitätssicherung planen |
Sicherstellen, dass nur saubere, strukturierte Daten ins neue System gelangen. |
- Datenbereinigung und Testimporte durchführen. |
|
6. Schulung & Change-Management durchführen |
Nutzerakzeptanz fördern und Ängste früh abbauen. |
- Rollenspezifische Schulungen anbieten. |
|
7. Go-Live & Hypercare-Phase begleiten |
Stabilen Übergang in den Betrieb sichern. |
- Support-Teams und Ticketsystem bereitstellen. |
Ein strukturierter Fahrplan sorgt nicht nur für Transparenz – er reduziert auch Unsicherheiten. Wer weiß, was als Nächstes kommt, kann gezielt planen, delegieren und Prioritäten setzen.
So wird aus einem potenziellen Risiko ein Projekt, das Vertrauen schafft – im Team und im gesamten Unternehmen.
Budget, Zeit & ROI realistisch planen
Kaum ein Thema sorgt in CRM-Projekten für mehr Unsicherheit als Budget und Zeitrahmen. Einerseits soll das System schnell Ergebnisse liefern, andererseits darf die Einführung keine unkontrollierbare Kostenlawine auslösen. Der Spagat zwischen Pragmatismus und Gründlichkeit ist anspruchsvoll – besonders dann, wenn interne Ressourcen ohnehin knapp sind.
Realistisch planen bedeutet, alle Kostentreiber offen zu legen und den Nutzen messbar zu machen. Dazu gehören nicht nur Lizenz- oder Implementierungskosten, sondern auch Schulungen, Change-Management und laufende Anpassungen.
Typische Kostenfaktoren eines CRM-Projekts
|
Kostenblock |
Was dazugehört |
Hinweis für die Planung |
|
Software & Lizenzen |
CRM-Lizenzen, Add-ons, ggf. API- oder Storage-Gebühren |
Lizenzmodell früh klären (pro User oder nach Funktionsumfang). |
|
Implementierung & Integration |
Anpassung, Schnittstellen, Datenmigration, Tests |
Aufwand hängt stark von Systemlandschaft und Datenqualität ab. |
|
Change & Schulung |
Trainings, Kommunikation, Supportmaterialien |
Wird häufig unterschätzt – ideal: 10–15 % des Gesamtbudgets. |
|
Betrieb & Wartung |
Hosting, Updates, Support, Monitoring |
Laufende Kosten im Jahresbudget fest verankern. |
Realistische Zeitplanung
Je nach Ausgangslage dauert eine CRM-Einführung zwischen 12 und 24 Wochen. Entscheidend ist weniger die Geschwindigkeit, sondern die Qualität der Vorbereitung:
- Plane ausreichend Zeit für Workshops, Testphasen und Feedback-Schleifen ein.
- Implementiere lieber schrittweise („Minimum Viable CRM“) als alles auf einmal.
- Nutze die Hypercare-Phase aktiv, um Prozesse nachzuschärfen.
Eine ehrliche Zeitplanung schafft Vertrauen – intern und gegenüber dem Management.
Den ROI sichtbar machen
Ein CRM-System ist kein Kostenblock, sondern eine Investition in Transparenz, Effizienz und Kundenbindung. Damit sich der Nutzen belegen lässt, sollten vor Projektstart messbare Kennzahlen definiert werden, etwa:
- Verkürzte Angebotsdurchlaufzeiten
- Bessere Forecast-Genauigkeit im Vertrieb
- Höhere Datenqualität oder geringere Fehlerquote
- Reduzierter Aufwand für Reporting
Mit klaren KPIs lässt sich der ROI einer CRM-Einführung nicht nur belegen, sondern auch gezielt steigern.
Wer Budget, Zeit und Nutzen offen und strukturiert plant, kann realistische Erwartungen schaffen – und Vertrauen im gesamten Unternehmen aufbauen. So wird das CRM-Projekt von Beginn an als Investition in die Zukunft verstanden, nicht als Belastung.
Checkliste für IT-Leitungen: Bin ich bereit für den Go-Live?
Kurz vor dem Go-Live steigt der Druck: Alle Systeme müssen laufen, Daten migriert sein, Berechtigungen passen. In dieser Phase zeigt sich, ob das Projekt wirklich stabil steht. Eine klare Checkliste hilft, nichts zu übersehen – und gibt Sicherheit in einem Moment, in dem oft viele Fäden gleichzeitig zusammenlaufen.
Technische Vorbereitung
- Alle Schnittstellen getestet und dokumentiert
- Berechtigungs- und Rollenkonzept vollständig umgesetzt
- Backup- und Restore-Prozesse geprüft
- Monitoring- und Fehlerbenachrichtigung aktiv
Daten und Migration
- Letzter Datenabzug erfolgreich abgeschlossen
- Datenqualität nach definierten Regeln geprüft
- Altsysteme gesichert und Archivierungsplan erstellt
Prozesse und Nutzer
- Schulungen abgeschlossen und Key-User benannt
- Support-Prozess für die Hypercare-Phase definiert
- Kommunikationsplan für den Go-Live steht (inkl. Ansprechpartnern und Eskalationswegen)
Projektorganisation
Steering-Committee informiert und Go-Live-Freigabe dokumentiertLessons Learned aus Testphasen festgehalten
Notfall-Runbook verfügbar und im Team bekannt
Tipp: Druck entsteht oft durch Unsicherheit. Eine klar strukturierte Checkliste zeigt, was erreicht wurde – und wo noch Lücken sind. Ein kurzer „Go-Live-Readiness-Workshop“ mit allen Beteiligten hilft, letzte Fragen zu klären und das Team auf den Start vorzubereiten.
Fazit: Mit Fokus auf Adoption, Daten und Governance gelingt die CRM-Einführung
Eine erfolgreiche CRM-Einführung hängt selten von der Technologie ab – sondern davon, wie gut Menschen, Prozesse und Daten zusammenspielen. Wer früh klare Ziele definiert, Datenqualität ernst nimmt und Change-Management aktiv gestaltet, schafft die Basis für nachhaltigen Erfolg.
Für IT-Leitungen bedeutet das: Es geht nicht darum, jedes Risiko auszuschließen, sondern es bewusst zu steuern – auch das Risiko, dass Schatten-IT entsteht, wenn Systeme nicht konsequent integriert und akzeptiert werden. Mit einer transparenten Governance, einem klaren Fahrplan und realistischen Erwartungen lässt sich auch ein komplexes CRM-Projekt sicher umsetzen.
Moderne Systeme wie Microsoft Dynamics 365 zeigen, wie reibungslos eine CRM-Einführung heute verlaufen kann – insbesondere, wenn KI-Funktionen wie der Microsoft Copilot Routineaufgaben automatisieren und Datenanalysen vereinfachen. So bleibt mehr Zeit für das, was wirklich zählt: Entscheidungen auf Basis verlässlicher Informationen.
Wenn Du sehen möchtest, wie einfach das in der Praxis funktioniert, kannst Du Dir das in einem unserer Webinare anschauen. Dort zeigen wir live, wie Unternehmen ihre CRM-Projekte effizient umsetzen – und welche Möglichkeiten Microsoft Dynamics 365 heute bietet.
Als Partner begleiten wir Unternehmen auf Augenhöhe – von der ersten Strategie über die Einführung bis hin zur Weiterentwicklung. Unser Ziel ist kein schneller Abschluss, sondern nachhaltiger Erfolg, der sich im Alltag spürbar zeigt.
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