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Warum ein KAKADU auch kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Leadgenerierung helfen kann.

Das KAKADU-Prinzip im Inbound Marketing

(Bildquelle: Pixabay)

„Was? Was? Wir brauchen Bass – Bass!“ summe ich vor mich hin. Nunja, nicht ganz. Wir brauchen Leads. Wer mit Inbound Marketing wachsen will, braucht zur Kundengewinnung regelmäßig neue Interessenten, um diese von den Angeboten des Unternehmens zu überzeugen. Leadgenerierung heißt hier das Zauberwort. Da unterscheiden sich große Konzerne nicht von kleinen und mittelständischen Unternehmen. In der Theorie klar, aber was heißt das für die Praxis? Ein KAKADU kann da helfen.

Ein KAKADU? Natürlich nicht das possierliche Tierchen, das so manchen Vogelliebhaber beglückt, sondern vielmehr das KAKADU-Prinzip. Dieses Prinzip gibt dem Anwender einen anschaulichen Leitfaden strategisch eingesetzten Content zu erzeugen, auf den mögliche Interessenten aufmerksam werden und den sie für verlinkungswürdig halten. Jeder einzelne sogenannte Backlink, die Nennung in sozialen Netzwerken oder direkte Weiterempfehlung, macht den erstellten Content sichtbarer für Suchmaschinen und damit auch für weitere mögliche Leads. Ein erwünschtes Schneeballsystem.

Warum eine strategische Contenterstellung so wichtig für Ihr Unternehmen ist, können Sie in diesem informativen Blog-Artikel nachlesen:
Inbound Marketing für Anfänger oder warum ich nicht nur beim Kochen nach den richtigen Zutaten suche.


Was sollte ich also laut KAKADU Prinzip beachten, um einen solchen teilungswürdigen Content zu erstellen?

Das KAKADU PRINZIP

Die Buchstaben im Wort KAKADU stehen für die Abkürzung eines bestimmten Wortes.
 

K für KOSTENLOSER INHALT
Klar, kostenlos ist immer gut und mittlerweile schon Usus im Internet. Wir sind alle Sparfüchse und deswegen werden kostenlose Inhalte per se den kostenpflichtigen vorgezogen. Aber kostenlos alleine reicht natürlich nicht aus. Es muss sichergestellt sein, dass der angebotene Content qualitativ wirklich gut ist und dem möglichen Interessenten weiterhilft.

A für AKTUELLER INHALT
Die Webseiten eines Unternehmens sollten immer wieder neuen und aktuellen Content bieten, damit die Besucher erkennen können, dass die gebotenen Inhalte auch up to date sind. Fast nichts macht in unserer schnelllebigen Zeit heute unglaubwürdiger als Internetseiten, auf denen die letzten Beiträge bereits Monate oder Jahre alt sind. Webseiten, die wie verlassene Geisterstädte wirken, werden von Interessenten als nicht relevant wahrgenommen. Ein regelmäßig geführter Blog oder Nachrichten aus dem Unternehmen bieten da zum Beispiel eine gute Lösung.

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K für KREATIVITÄT
Entdecken Sie den Künstler in sich. Guter Content bedeutet nicht nur geschriebene Texte. Bieten Sie interessante Grafiken oder Videos an und manchmal kann bereits ein Foto mehr aussagen als 1000 geschriebene Wörter.

Denken Sie daran, Zeit ist kostbar. Bieten Sie Ihren Besuchern Content, der klar und deutlich ist und vom Auge leicht und schnell erfassbar. Oft wird die Entscheidung zum „Anklicken“ in nur wenigen Sekunden getroffen. Durch eine kreative Gestaltung wird es dem Besucher leichtgemacht, sich für den Content und gegen das Verlassen der Seite zu entscheiden. Seien Sie also kreativ in der Gestaltung Ihres Mehrwerts.

A für AUSSERGEWÖHNLICH
Der 197. Beitrag zu einem bestimmten Thema? Gähn. Häufig vorkommende Informationen langweilen nicht nur die Besucher Ihrer Webseite, sondern auch die Suchmaschinen. Ihr Ranking bei z.B. Google verschwindet im Nirwana. Seien Sie also außergewöhnlich und grenzen Sie sich und die Vorteile Ihrer Produkte oder Services klar von der Konkurrenz ab. Witzige, außergewöhnliche oder fantasievolle Ideen sind im Web mehr als nur willkommen und werden gerne weiterempfohlen.

 
D für DOWNLOADS

Hilfreiche Downloads, die Ihren Interessenten Mehrwert und Hilfe bieten, sind ein echter Magnet für Leads. Dafür bieten sich Infografiken oder Whitepaper an, aber auch E-Books und Checklisten sind passende Formate. Oft liegen solche Inhalte (zum Beispiel: Preislisten oder Imagebroschüren) bereits im Unternehmen vor und müssen „nur“ noch digitalisiert und online zur Verfügung gestellt werden.

Content-Angebote, die wertvoll und dazu noch kostenlos sind, werden ganz besonders gerne genutzt und weiterempfohlen. Sie befördern die Sichtbarkeit des Unternehmens und seine Dienstleistungen bei Interessenten nach ganz vorne. Suchmaschinen wiederum belohnen dieses Engagement mit einem besseren Ranking.

U für UNERLAUBTES
Unerlaubtes? Damit sind natürlich nicht Inhaltsangebote gemeint, die außerhalb der rechtlichen Zonen liegen und illegal sind. Vielmehr Content, der polarisiert und mit Gepflogenheiten bricht. Das zieht Neugierige enorm an! Fesselnde Bilder, exklusive Daten oder Informationen, über die sonst niemand schreiben oder darstellen mag.

Ein gutes Beispiel ist da die Darstellung des Mitarbeiterteams auf den Unternehmenswebseiten. Geben hier die Business-Etikette einer Branche vor, die Mitarbeiter in „Uniform“ und konservativ zu präsentieren, grenzt ein persönlicheres Foto der Mitarbeiter, vielleicht mit einer privaten und individuellen Note, sie ganz klar von der Konkurrenz ab. Stellen Sie Ihr Unternehmen einzigartig und anders dar.

Mein Fazit:
Das waren jetzt natürlich alles keine großen Geheimnisse, die uns das KAKADU-Prinzip zur besseren Sichtbarkeit bzw. für die Suchmaschinenoptimierung da verrät. Es ist aber ein guter Leitfaden, um die eigenen Webseiten oder Content-Angebote aktiv und bewusst von Zeit zu Zeit mal auf diese Eigenschaften zu überprüfen oder sie gleich nach diesem Prinzip zu erstellen. Ein neuer Blickwinkel, den man sich aufgrund des Akronyms ja auch gut merken kann. Also:

Bieten wir kostenlose Inhalte? Sind diese aktuell, kreativ und außergewöhnlich? Gilt das sowohl für unsere Inhalte als auch für unsere Downloads? Und was ist bei uns unerlaubt oder anders?

Die große Frage: Wozu gehört dann dieser Blog-Artikel? Ich hoffe, er ist kreativ und anders für Sie. Und vielleicht habe ich Ihnen ja auch einen kleinen Mehrwert geboten: einen Ohrwurm für den heutigen Tag. 

Legen also auch Sie gleich los und seien Sie ein KAKADU. Wahrscheinlich testen Sie ja gerade sowieso Ihre Webseiten auf das Thema "Unerlaubtes"…, die EU-DSGVO lässt grüßen, …aber das ist wieder ein anderes Thema.

Gutes Gelingen!

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