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Faktencheck: Ist Ihr Blog bereit für mehr Abonnenten?

Faktencheck: Ist Ihr Blog bereit für mehr Abonnenten?

(Bildquelle: Pixabay)

Für Unternehmen wird es immer wichtiger eine starke Präsenz im Internet zu entwickeln, mit Kunden in Kontakt zu treten und zu kommunizieren. Eine optimierte Website ist dabei ein wesentlicher Bestandteil bei der Entwicklung einer umfassenden Online-Marketing- und Markenstrategie. Angesichts fortschreitenden Wettbewerbs müssen Unternehmen online jedoch noch weitere Maßnahmen anstreben, um sich auch digital gegenüber der Konkurrenz zu positionieren und für Kunden attraktiv zu sein. Eine der effektivsten Möglichkeiten, das Markenbewusstsein online zu stärken und gleichzeitig relevante und nützlichen Content für Ihre Zielgruppe bereitzustellen, ist das konsequente Bloggen.

Blogging ist dabei eine kostengünstige Möglichkeit, für Unternehmen sichtbarer in den sozialen Netzwerken zu werden, mehr Traffic auf ihre Website zu lenken und sichtbarer in der organischen Suche zu werden. Es ist ein hervorragender Weg dem Unternehmen eine Stimme zu verleihen, direkt mit Kunden in Kontakt zu treten, Informationen über das Unternehmen und seine Produkte zeitnah und flexibel zu posten sowie sich gegenüber dem Wettbewerb zu positionieren und sich seinem Leserkreis als Experte zu präsentieren. 

Dabei sagen laut einer Umfrage 43% der B2B-Marketer, dass Bloggen ihr wichtigstes Content-Medium ist (Social Media Examiner) und sogar 81% der B2B-Unternehmen berichten, dass ihr Blog für ihre Lead-Generierung entscheidend ist (Nurture).

Deswegen sollte es bei all Ihren Bemühungen das anzustrebende Ziel sein, nicht nur zu bloggen, sondern auch Blog-Besucher in Abonnenten umzuwandeln. Zum einen sendet es Ihnen als Blogger das Signal, dass Sie mit Ihren Artikeln auf dem richtigen Weg bzgl. wertstiftender Inhalte sind, zum anderen sind sie somit in der Lage ständigen Kontakt zu Ihren Interessenten zu halten und die Kundenbeziehung nachhaltig zu festigen.  

Mit folgenden Fragen können Sie überprüfen, ob Ihr Blog bereit ist, Ihre Blog-Besucher in Blog-Abonnenten umzuwandeln: 

1. Hat Ihr Blog ein überzeugendes Wertversprechen? 

Warum sollte sich jemand dafür entscheiden, Ihren Blog zu abonnieren? Inwiefern hebt sich Ihr Blog von dem Ihrer Konkurrenz ab? Eine Taktik, mit der Sie Ihre Blog-Conversion-Rate erhöhen können, ist die langfristigen Strategie der Definition eines überzeugenden Werteversprechen für Ihrer Blog-Abonnenten.

Wie definieren Sie Ihr Wertversprechen für Ihre Abonnenten? Analysieren Sie die Stärken, das Fachwissen und die Einzigartigkeit Ihres Blogs, welches Abonnenten nirgendwo anders finden können. Dies kann in der Art des von Ihnen veröffentlichten Content, an den Themen, an der Häufigkeit oder an anderen Faktoren liegen, die Ihren Blog wirklich einzigartig machen. 

Lesen Sie dazu auch: 
Warum ein KAKADU auch kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Leadgenerierung helfen kann.

2. Adressieren Sie Ihre Blog-Artikel an Ihre Persona? 

An wen richten Sie sich mit Ihrem Blog? Wenn Sie alle erreichen wollen, erreichen Sie niemanden. Bedenken Sie immer, dass auch beim Bloggen der Mittelpunkt aller Ihrer Aktivitäten die Interessen Ihrer Buyer Persona sein sollte. Definieren Sie also eine Persona. Welche Sprache spricht sie, welche Art der Artikel bevorzugt sie und wie häufig, welche Suchbegriffe und Inhalte würde sie wählen? Kurz: wie können Sie Ihrer Buyer Persona mit Ihren Inhalten helfen und sie unterstützen? Wenn Sie diese Punkte beim Schreiben beachten, wird sich der richtige Leserkreis angesprochen fühlen und auf Ihren Blog nicht mehr verzichten wollen. 

Wie Sie ihre Persona entwickeln und schärfen, lesen Sie in diesem Beitrag:
Inbound Marketing für Anfänger oder warum ich immerzu an ihn denken muss. 


3. Haben Ihre Blog-Artikel einen Fokus?

Stellen Sie sicher, dass Sie sich in erster Linie auf ein bestimmtes Themengebiet konzentrieren. Je spezialisierter dieses Thema ist, desto besser wird es. Leser wollen von Experten beraten werden und belohnen Expertise mit einem Abonnement. Dabei ist auch wichtig von Zeit zu Zeit einen Schritt zurückzutreten und Ihre Aktivitäten zu bewerten, ob es in der von Ihnen gewählten Nische genügend potenzielle Leser gibt bevor sie unnütze Zeit und Energie investieren.

4. Heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab?

Eine gute Strategie sich mit seinem Blog hervorzuheben, ist sich von der Konkurrenz abzuheben und als Experte zu positionieren. Durch eine SWOT-Analyse anderer Blogs in Ihrem Bereich können Sie Ihre Conversions steigern.

Sehen Sie sich dafür die besten Blogs in Ihrem Bereich an. Achten Sie dabei auf die Stärken und Schwächen. Gibt es Dinge, die sie in Bezug auf Design oder Inhalte lernen oder sie besser machen können? Welche Bereiche bieten Ihre Mitbewerber den Lesern nicht? Können Sie diese Lücke füllen? Eine Wettbewerbsanalyse liefert Ihnen spezifische Punkte, an denen Sie arbeiten können, um die Qualität Ihres Blogs zu verbessern und damit mehr Blog-Besucher zu Abonnenten zu konvertieren.

5. Bietet Ihr Blog Kontinuität?

Ihre Blog-Besucher werden Ihren Blog nur dann dauerhaft lesen wollen, wenn sie darauf vertrauen können, dass er ihnen persönlich kontinuierlich einen Mehrwert bietet. Allein das Wertversprechen reicht dabei nicht aus. Wie bieten Sie Kontinuität?

Veröffentlichen Sie verlässlich für Ihre Abonnenten neue Inhalte an regelmäßigen Terminen. Umso wichtiger wird es für die Leser keinen neuen Artikel zu verpassen und deshalb ein Abonnement zu wählen.

Designen Sie Ihre Startseite des Blogs und die einzelnen Seiten der Blog-Artikel gleich. Wenn sich Ihre Navigation auf der Startseite des Blogs auf der rechten Seite befindet, verschieben Sie sie auf den Seiten der Blog-Artikel nicht auf die linke Seite. Ebenso ist es wichtig, ein einheitliches Farbschema sowie einheitliche Bildsprache zu verwenden. Übertragen Sie diese Kontinuität auch in Ihre Emails.

6. Machen Sie es Ihren potentiellen Abonnenten einfach?

Erwarten Sie nicht, dass sich Besucher Ihres Blogs von allein anmelden, wenn Sie sie nicht dazu aktiv auffordern. Positionieren Sie einen Hinweis (CTA) darauf sowie das Formular zur Anmeldung gleich oben neben dem Artikel und bitten Sie die Besucher klar und deutlich, sich anzumelden. Unsere Empfehlung ist es sogar, am besten am Ende eines jeden Beitrags einen CTA mit klarer Handlungsaufforderung zu positionieren. Stellen Sie dabei sicher, dass das Formular einfach gehalten, nur die notwendigsten Informationen abgefragt werden (DSGVO) und ansprechend gestaltet ist.

Auch ein Lead Flow (ein kleines Popup-Fenster) beim Verlassen einer Blog-Seite ist eine gute Möglichkeit den Leser zu erinnern, sich schnell und einfach ein Abonnement gegen Abgabe seiner E-Mail-Adresse zu sichern.

 Effektiv für mehr Blog-Abonnenten sind auch Landing Pages, die ausschließlich den Vorteilen und dem Erhalt eines Abonnements gewidmet sind - ohne Ablenkungen von anderen Services. Hier können Sie Ihren Blog ganz klar bewerben, aktiv zum Abonnement auffordern und Hürden abbauen.

Wollen Sie mehr über die Gestaltung einer Landing Page wissen? Dann lesen Sie dazu folgenden Artikel:
Wie Sie mithilfe einer Landing-Page Ihren Erfolg steigern können. 

7. Sind Ihre alten Artikel noch aktuell? 

Alte Blog-Artikel treiben einen guten Prozentsatz Ihres organischen Traffic voran, der immer erst einmal ein bisschen Zeit braucht, um bei Suchmaschinen zu ranken. Aber je älter ein Artikel ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Zeit ihn überholt hat. Natürlich müssen nicht ständig alle Artikel überarbeiten werden, für einige aber ist es möglicherweise erforderlich, damit Ihre Leser auf dem neuesten Stand bleiben. 

8. Bieten Sie Ihren Besuchern regelmäßig neue Inhalte? 

Jeder Blog hat alte Inhalte, die den Test der Zeit bestanden haben. Abonnenten erwarten jedoch, dass regelmäßig neue und aktuelle Inhalte auf dem Blog veröffentlicht werden. Laut einer Studie haben Unternehmen, die das Bloggen von 3 - 5 Beiträge pro Monat auf 6 - 8 Beiträge pro Monat erhöht haben, fast doppelt so viele Leads, also Abonnenten, generiert (HubSpot). 

Legen Sie dafür schon bereits im Voraus einen Redaktionsplan fest, um die Veröffentlichungen strategisch planen und umsetzen zu können. Ihre Belohnung: je mehr Blog-Artikel veröffentlicht werden, desto mehr Besucher klicken auf Ihren Blog und desto mehr Abonnenten werden registriert.

9. Machen Sie Ihre Leser neugierig? 

Ein gutes Bild sagt mehr als tausend Worte. Fangen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser über ein passendes und aussagekräftiges Bild. Gerade im Zusammenspiel mit der Überschrift Ihres Blog-Artikels ist das Bild der Impuls, um Ihren Artikel zu lesen und sich nachgehend ein Abonnement zu sichern.

 

10. Kennen Sie die Zweifel Ihrer potenziellen Abonnenten? 

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum Interessenten einen Blog nicht abonnieren wollen. Überdenken Sie diese zwei möglichen Gründe:  

  • Sie haben Angst vor Spam:
    Es ist ganz einfach, den Besuchern zu versichern, dass Sie keine Spam-Mails versenden und vertrauensvoll mit ihren privaten Informationen umgehen. Fügen Sie diese Zusicherungen zu Ihrem E-Mail-Abonnement hinzu und halten Sie Ihr Versprechen. 

  • Sie erhalten bereits zu viele E-Mails:
    Die Tatsache, dass Interessenten bereits zu viele E-Mails erhalten, ist das schwierigere Problem, das es zu lösen gilt. Überlegen Sie also, wie oft Sie eine E-Mail an Ihren Abonnenten-Verteiler senden. Alles mehr als einmal pro Woche könnte bereits zu viel sein. Es könnte vielleicht sinnvoller sein, nur in zweiwöchentlicher oder monatlicher Frequenz ein E-Mail-Update über Ihre Blog-Aktivitäten zu senden. Wenn Sie die Frequenz festlegen und Ihren Interessenten, z.B. bei dem Anmeldeformular oder der Landing-Page, mitteilen, können Sie vorab schon die Angst vor zu vielen Mails nehmen.

11. Sind Sie bereits Gast-Blogger?

Das Erstellen von wertvollen Inhalten für einen fremden Blog scheint auf erste Sicht verrückt zu sein, aber es ist eine solide Strategie, um die Bekanntheit für Ihren eigenen Blog über den fremden zu erlangen und Ihre eigene Abonnentenbasis aufzubauen.

 

12. Sind Sie überhaupt sichtbar? 

Veröffentlichen Sie Ihre Blog-Artikel nur in Ihrem Blog? Das ist zu wenig. Nutzen Sie die Vielfalt des Internets und Social Media. Bieten Sie Ihren Lesern die Chance, sie zu finden.

Social Media Marketing ist eine gute Möglichkeit ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Soziale Netzwerke wie Twitter und Co. bieten sich für regelmäßige Veröffentlichungen hervorragend an und eine weitere bewährte Technik seit den Anfängen des Internets ist es, ein hilfsbereiter und proaktiver Teilnehmer in den unterschiedlichsten Foren oder Gruppen von Facebook, LinkedIn, Xing und Co. zu sein, die in Ihrer Nische wichtig sind. Präsentieren Sie Ihr Fachwissen da, wo sich Ihre Persona informiert und versuchen dort ihre Fragen zu beantworten.

So kann zum Beispiel ein fixierter Beitrag oben auf Ihrer Unternehmensseite bei Facebook konkret auf Ihren Blog-Abonnement hinweisen und auch in der Bio von Twitter und Instagram können Sie einen Link für Ihrer Follower zu Ihrer Blog Landing-Page gut integrieren. Jede einzelne Maßnahme macht nicht nur Ihren Blog sichtbarer, sondern auch Ihr Blog-Abonnement.

Und um alle diesen Aktivitäten noch die Krone aufzusetzen ­­– für jede Aktivität in den sozialen Netzwerken werden Sie auch sichtbarer für Suchmaschinen wie Google oder Bing. Suchmaschinen belohnen wertvolle und hilfreichen Inhalte für Nutzer mit einem höheren Ranking bei den Suchergebnissen. Also behalten Sie auch die Suchmaschinenoptimierung Ihres Blogs im Auge.

Mein Fazit:

Einen Blog kann man nicht mal nebenbei führen. Er fordert Zeit und Herzblut, wenn er gut und erfolgreich sein soll. Die Belohnung dafür wird nicht in barer Münze ausgezahlt, jedoch aber in Aufrufen, Weiterempfehlung und die Krönung: in Abonnements.

Überprüfen Sie doch gleich einmal in den oben aufgeführten 12 Fragen, ob Sie alle Möglichkeiten ausschöpfen und freuen Sie sich über neue Abonnenten, die Ihre Arbeit also offensichtlich schätzen.

Ich für meinem Teil tue das immer noch mit meinen Kolleginnen und Kollegen bei jedem einzelnen neuen Abonnenten und das Gerücht, dass ich mir jedes Mal ein neues Paar Schuhe gönne, ist frei erfunden. Ehrlich!

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Themen: Marketing Lead Management Inbound Marketing Content Marketing Online Marketing